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Image by Chang Duong

Über die Bürgerinitiative

Wir, die Bürgerinitiative 16909, wenden uns entschieden gegen den geplanten Bau eines großflächigen

Hyperscale-Data-Center-Projekts im Raum Wittstock/Freyenstein (PLZ 16909).

 

Nach der derzeit bekannten Planung handelt es sich um ein Projekt von außergewöhnlicher

Größenordnung, das die Region über Jahrzehnte prägen könnte.

Aus unserer Sicht sind die möglichen Auswirkungen auf Anwohner, Natur, Wasserhaushalt,

Landschaft und kommunale Infrastruktur noch nicht ausreichend transparent und unabhängig

untersucht worden.

 

Nicht zu vergessen ist die zentrale Frage: Welche Daten werden in den 20+ Rechenzentren verarbeitet – und wer bekommt Zugriff darauf?

Ebenso muss offengelegt werden, wer tatsächlich hinter der Frankfurter Baufirma und zugleich Projektentwicklerin steht, wer das Projekt finanziert und wer der bislang nicht benannte Auftraggeber bzw. spätere Betreiber ist.

Solange diese Strukturen und die wirtschaftlich Berechtigten im Dunkeln bleiben, sind erhebliche Fragen zu Datenhoheit, Kontrolle und den vor allem ausländischen Interessen nicht ausgeräumt.

Diese Fragen betreffen das gesamte Land Deutschland. In Zeiten einer neuen Weltordnung kann man Amerika nicht mehr als Schutz und Weltmacht ansehen. Amerika hat sehr große innenpolitische und  finanzielle Probleme.

 

Unsere wichtigsten Bedenken:

1. Dauerhafte Lärm- und Belastungssituation:

Ein so groß dimensioniertes Rechenzentrum benötigt rund um die Uhr Kühl-, Lüftungs- und technische

Anlagen sowie Notstromsysteme. Dadurch entsteht eine dauerhafte erhöhte Lärmbelästigung für die

umliegenden Orte und die wildlebenden Tiere.

Wir fordern deshalb ein unabhängiges und öffentlich zugängliches Lärmgutachten, das

insbesondere die tatsächliche Dauerbelastung, Nachtwerte, Spitzenpegel sowie den Betrieb von

Notstromanlagen berücksichtigt.

Eine dauerhafte Lärmbelästigung kann die Lebensqualität und gesundheitliche Auswirkungen haben.

Deshalb darf die Frage des Lärms nicht erst nach Baubeginn geklärt werden.

 

2. Enormer Strombedarf:

Die bisher diskutierte Größenordnung des Projekts bedeutet einen außergewöhnlich hohen Strombedarf.

Wir fragen daher:

- Welche Auswirkungen entstehen für die Region?

- Wie wird sichergestellt, dass der zusätzliche Energiebedarf tatsächlich mit möglichst emissionsarmer

Energie gedeckt wird?

 

Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, diese Fragen vor einer endgültigen Entscheidung beantwortet zu

bekommen.

 

3. Hoher Wasserbedarf und Schutz des Wasserhaushalt

Die Kühlung großer Rechenzentren kann erhebliche Mengen Wasser benötigen. In einer

Region, in der der Schutz von Grundwasser und natürlichen Wasserresourcen von großer Bedeutung ist,

muss deshalb besonders sorgfältig geprüft werden, welche Auswirkungen das Projekt haben könnte.

 

Wir fordern eine unabhängige Untersuchung zu:

- dem maximalen und durchschnittlichen Wasserbedarf

- der Herkunft des benötigten Wassers

- möglichen Grundwasserentnahmen

- den Auswirkungen auf Landwirtschaft, Wälder und Gewässer

- dem Verhalten des Wasserbedarfs während Trockenperioden und Dürre

 

Unser Grundsatz: Kein Rechenzentrum auf Kosten unserer Wasserresourcen

 

4. Gefahr für Natur, Landschaft und Artenvielfalt

Das geplant Projekt würde eine großflächige Veränderung der heutigen Landschaft bedeuten.

 

Betroffen sein könnten unter anderem:

. Wälder und Wiesen

- landwirtschaftlich genutzte Flächen

- Lebensräume von Wildtieren, Insekten, Bestäubern und Bienen

- Brut- und Nahrungshabitate von Vögeln

- Bodenstrukturen und natürliche Versickerungsflächen

 

Wir fordern deshalb eine vollständige, unabhängige Umwelt- und Artenschutzprüfung bevor

weitere irreversible Entscheidungen getroffen werden.

 

5. Flächenverbrauch und Versiegelung

 

Ein Hyperscale-Rechenzentrum besteht nicht nur aus Servergebäuden. Zusätzlich werden

Logistikflächen, Stromversorgung, Umspannwerke, Kühlanlagen, Leitungen und weitere technische

Infrastruktur benötigt.

Die damit verbundene Versiegelung kann die natürliche Bodenfunktion beeinträchtigen und den lokalen

Wasserhaushalt verändern.

Wir stellen deshalb die grundsätzliche Frage:

Ist eine derart große industrielle Nutzung an diesem Standort wirklich mit dem Schutz von Natur,

Landschaft und Lebensqualität vereinbar?

 

6. Lebensqualität

Die Region Wittstock/Freyenberg ist von ländlichen Flächen, Natur und vergleichsweise geringer

industrieller Belastung geprägt.Wir

 

Ein großflächiges Rechenzentrum wird diese Situation dauerhaft durch Gebäude, Beleuchtung, Lärm-

und Staubbelastung verändern.

 

Wir unterstützen nicht, dass sich eine Region verändert, ohne dass die Bevölkerung über die langfristigen

Folgen informiert und an den Entscheidungen beteiligt wurde.

 

7. Verhältnis zwischen Nutzen und Belastungssituation

 

Wir erkennen an, dass die wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze für eine strukturschwache

Region von Nutzen sein können,

Gleichzeitig muss jedoch transparent dargelegt werden:

 

- Wie viele dauerhaft lokale Arbeitsplätze entstehen tatsächlich?

- Wie viel Arbeitsplätze entstehen lediglich während der Bauphase?

 

- Welche Steuereinnahmen bleiben dauerhaft vor Ort?

- Welche öffentlichen Kosten entstehen für Infrastruktur und Verwaltung?

- Wie stehen diese wirtschaftlichen Vorteile zu den langfristigen Belastungen für Natur, Wasser,

Landschaft und Bevölkerung?

 

Eine solche Kosten-Nutzen-Bilanz muss öffentlich und nachvollziehbar sein.

 

Wir fordern Transparenz statt Versprechen

 

Bei einem Projekt dieser Größenordnung reicht es nicht aus, der Bevölkerung allgemeine Zusagen über

Arbeitsplätze, Investitionen oder moderne Technologie zu geben.

Wir fordern vollständige Transparenz über:

- die tatsächlichen Projektentwickler und Betreiber

- die Eigentümer- und Investorenstrukturen, soweit öffentlich rechtlich

- die geplante Größe und Ausbaustufen

- Strombedarf und Wasserbedarf

- Kühltechnologie

- Lärm- und Emissionswerte

- Notstromsysteme

- Flächenverbrauch und Versiegelung

- Auswirkungen auf Natur- und Artenvielfalt

- erforderliche Strom- und Verkehrsinfrastruktur

- Abwärmenutzung

- langfristige wirtschaftliche Vorteile und öffentliche Kosten

 

Unsere Forderung:

Keine endgültige Genehmigung und keine irreversiblen Eingriffe solange die tatsächlichen

Umwelt-, Wasser-, Lärm- und wirtschaftlichen Auswirkungen nicht vollständig, unabhängig und

öffentlich nachvollziehbar untersucht worden sind.

 

Freyenstein braucht eine Zukunft – Aber nicht um jeden Preis!

Für weitere Informationen können Sie uns direkt kontaktieren.

​E-MAIL:

info@stopptdasrechenzentrum.eu

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"Grafik ist ein 1:1  BEISPIEL"  laut Serban DC "Entwickler und Baufirma" sowie Presseangaben sollen
20 Rechenzentren gebaut werden."

 

Wir, die Bürgerinitiative 16909, wenden uns entschieden gegen den geplanten Bau eines großflächigenHyperscale-Data-Center-Projekts im Raum Wittstock/Freyenstein (PLZ 16909).Nach der derzeit bekannten Planung handelt es sich um ein Projekt von außergewöhnlicherGrößenordnung, das die Region über Jahrzehnte prägen könnte.Aus unserer Sicht sind die möglichen Auswirkungen auf Anwohner, Natur, Wasserhaushalt,Landschaft und kommunale Infrastruktur noch nicht ausreichend transparent und unabhängiguntersucht worden.

 

Nicht zu vergessen ist die zentrale Frage: Welche Daten werden in den 20+ Rechenzentren verarbeitet – und wer bekommt Zugriff darauf?Ebenso muss offengelegt werden, wer tatsächlich hinter der Frankfurter Baufirma und zugleich Projektentwicklerin steht, wer das Projekt finanziert und wer der bislang nicht benannte Auftraggeber bzw. spätere Betreiber ist.Solange diese Strukturen und die wirtschaftlich Berechtigten im Dunkeln bleiben, sind erhebliche Fragen zu Datenhoheit, Kontrolle und den vor allem ausländischen Interessen nicht ausgeräumt.Diese Fragen betreffen das gesamte Land Deutschland. In Zeiten einer neuen Weltordnung kann man Amerika nicht mehr als Schutz und Weltmacht ansehen. Amerika hat sehr große innenpolitische und finanzielle Probleme.

 

 

Unsere wichtigsten Bedenken:

1. Dauerhafte Lärm- und Belastungssituation:

 

Ein so groß dimensioniertes Rechenzentrum benötigt rund um die Uhr Kühl-, Lüftungs- und technischeAnlagen sowie Notstromsysteme. Dadurch entsteht eine dauerhafte erhöhte Lärmbelästigung für dieumliegenden Orte und die wildlebenden Tiere. Wir fordern deshalb ein unabhängiges und öffentlich zugängliches Lärmgutachten, dasinsbesondere die tatsächliche Dauerbelastung, Nachtwerte, Spitzenpegel sowie den Betrieb von Notstromanlagen berücksichtigt.

Eine dauerhafte Lärmbelästigung kann die Lebensqualität und gesundheitliche Auswirkungen haben. Deshalb darf die Frage des Lärms nicht erst nach Baubeginn geklärt werden.

 

2. Enormer Strombedarf:

 

Die bisher diskutierte Größenordnung des Projekts bedeutet einen außergewöhnlich hohen Strombedarf. Wir fragen daher:- Welche Auswirkungen entstehen für die Region?- Wie wird sichergestellt, dass der zusätzliche Energiebedarf tatsächlich mit möglichst emissionsarmer Energie gedeckt wird? Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, diese Fragen vor einer endgültigen Entscheidung beantwortet zubekommen.

 

3. Hoher Wasserbedarf und Schutz des Wasserhaushalt

Die Kühlung großer Rechenzentren kann erhebliche Mengen Wasser benötigen. In einer Region, in der der Schutz von Grundwasser und natürlichen Wasserresourcen von großer Bedeutung ist, muss deshalb besonders sorgfältig geprüft werden, welche Auswirkungen das Projekt haben könnte. Wir fordern eine unabhängige Untersuchung zu:

 

- dem maximalen und durchschnittlichen Wasserbedarf

- der Herkunft des benötigten Wassers- möglichen Grundwasserentnahmen

- den Auswirkungen auf Landwirtschaft, Wälder und Gewässer

- dem Verhalten des Wasserbedarfs während Trockenperioden und Dürre

 

 

Unser Grundsatz: Kein Rechenzentrum auf Kosten unserer Wasserresourcen.

4.Gefahr für Natur, Landschaft und Artenvielfalt.

 

Das geplante Projekt würde eine großflächige Veränderung der heutigen Landschaft bedeuten.

 

Betroffen sein könnten unter anderem:

-Wälder und Wiesen- landwirtschaftlich genutzte Flächen

- Lebensräume von Wildtieren, Insekten, Bestäubern und Bienen

- Brut- und Nahrungshabitate von Vögeln

- Bodenstrukturen und natürliche Versickerungsflächen

Wir fordern deshalb eine vollständige, unabhängige Umwelt- und Artenschutzprüfung bevor weitere irreversible Entscheidungen getroffen werden.

 

5. Flächenverbrauch und Versiegelung

Ein Hyperscale-Rechenzentrum besteht nicht nur aus Servergebäuden. Zusätzlich werden Logistikflächen, Stromversorgung, Umspannwerke, Kühlanlagen, Leitungen und weitere technische Infrastruktur benötigt. Die damit verbundene Versiegelung kann die natürliche Bodenfunktion beeinträchtigen und den lokalen Wasserhaushalt verändern. Wir stellen deshalb die grundsätzliche Frage:

 

Ist eine derart große industrielle Nutzung an diesem Standort wirklich mit dem Schutz von Natur, Landschaft und Lebensqualität vereinbar?

 

6. Lebensqualität

 

Die Region Wittstock/Freyenberg ist von ländlichen Flächen, Natur und vergleichsweise geringerindustrieller Belastung geprägt.

Wir Ein großflächiges Rechenzentrum wird diese Situation dauerhaft durch Gebäude, Beleuchtung, Lärm-und Staubbelastung verändern. Wir unterstützen nicht, dass sich eine Region verändert, ohne dass die Bevölkerung über die langfristigen Folgen informiert und an den Entscheidungen beteiligt wurde

 

7. Verhältnis zwischen Nutzen und Belastungssituation

 

Wir erkennen an, dass die wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze für eine strukturschwacheRegion von Nutzen sein können. Gleichzeitig muss jedoch transparent dargelegt werden:

 

- Wie viele dauerhaft lokale Arbeitsplätze entstehen tatsächlich?

- Wie viel Arbeitsplätze entstehen lediglich während der Bauphase?

- Welche Steuereinnahmen bleiben dauerhaft vor Ort?

- Welche öffentlichen Kosten entstehen für Infrastruktur und Verwaltung?

- Wie stehen diese wirtschaftlichen Vorteile zu den langfristigen Belastungen für Natur, Wasser,Landschaft und Bevölkerung?

 

 

Eine solche Kosten-Nutzen-Bilanz muss öffentlich und nachvollziehbar sein.

 

Wir fordern Transparenz statt Versprechen.

Bei einem Projekt dieser Größenordnung reicht es nicht aus, der Bevölkerung allgemeine Zusagen überArbeitsplätze, Investitionen oder moderne Technologie zu geben.

Wir fordern vollständige Transparenz über:

 

  •  die tatsächlichen Projektentwickler und Betreiber

  •  die Eigentümer- und Investorenstrukturen, soweit öffentlich rechtlich- die geplante Größe und Ausbaustufen- Strombedarf und        Wasserbedarf

  • Kühltechnologie

  • Lärm- und Emissionswerte- Notstromsysteme

  • Flächenverbrauch und Versiegelung

  •  Auswirkungen auf Natur und Artenvielfalt

  • erforderlicher Stromverbrauch 

  •  Verkehrsinfrastruktur

  •  Abwärmenutzung

  • langfristige wirtschaftliche Vorteile und öffentliche Kosten fuer die Region

  • langfristige wirtschaftliche Vorteile fuer den Besitzer

 

Unsere Forderung:

 

Keine endgültige Genehmigung und keine irreversiblen Eingriffe solange die tatsächlichenUmwelt-, Wasser-, Lärm- und wirtschaftlichen Auswirkungen nicht vollständig, unabhängig undöffentlich nachvollziehbar untersucht worden sind.Freyenstein braucht eine Zukunft – Aber nicht um jeden Preis!

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