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Image by Mikael Seegen

Gefahren und Nachteile

Ein Hyperscale-Projekt mit mindestens 20 Großrechenzentren – und möglicherweise noch mehr – soll unsere Region massiv verändern.

Extremer Strom- und Wasserbedarf. Dauerlärm. Risiken für Grundwasser, Natur und Wildtiere. Mehr Druck auf unsere Infrastruktur. Mögliche gesundheitliche Belastungen und sinkende Immobilienwerte.

Und was bleibt für die Menschen vor Ort?

Hochautomatisierte Rechenzentren verschlingen Milliarden – schaffen aber vergleichsweise wenige dauerhafte Arbeitsplätze. Die Belastungen bleiben hier. Der Nutzen? Für uns mehr als fraglich.

Unsere Sorgen sind keine Fantasie. Wir recherchieren, sprechen mit Fachleuten und schauen dorthin, wo riesige Rechenzentren bereits Realität sind – in Deutschland und international.

Wir glauben nicht an das Märchen: „In Deutschland wird schon alles richtig geregelt.“ Gesetze sind nur so stark wie ihre Kontrolle. Und Großinvestoren verfügen über Geld, Macht und Einfluss.

Wir bilden uns unsere eigene Meinung. Unabhängig. Kritisch. International informiert.

Wir leben hier. Es ist unser Wasser. Unsere Natur. Unsere Heimat.

Und wir verlangen Antworten.

Die Folgen tragen Anwohner und Gemeinden

Große Rechenzentren verursachen bereits während der Bauphase und auch im späteren Betrieb erhebliche Belastungen für die umliegenden Gemeinden. Dazu zählen anhaltender Lärm durch Kühlanlagen und Generatoren, Staub sowie ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Zudem kann der hohe Wasserbedarf die regionale Wasserversorgung, insbesondere in trockenen Sommermonaten, zusätzlich belasten. Nicht zuletzt besteht die Sorge, dass ein Teil der entstehenden Infrastruktur- und Folgekosten auf die Anwohner und die öffentliche Hand abgewälzt wird.

Enteignungen in Deutschland für die Stromstraßen

Dauerlärm durch Rechenzentren – Erfahrungen aus Deutschland 

https://shorturl.at/kU90x

 

​​https://shorturl.at/TLjUA

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Dauerstaub trifft CO2: Gefahr für Mensch und Umwelt

Keine Rechenzentren ohne Bürgerbeteiligung

 

Die Umweltaktivistin Erin Brockovich betont, dass sich die Kritik nicht grundsätzlich gegen Künstliche Intelligenz oder Rechenzentren richtet. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Frage, wo und wie solche Großprojekte geplant und umgesetzt werden. Sie kritisiert, dass viele Vorhaben aus ihrer Sicht ohne ausreichende Transparenz und Bürgerbeteiligung vorangetrieben werden und Anwohner häufig erst viel zu spät von den Planungen erfahren.

Brockovich stellt dabei die Frage: Wenn Rechenzentren tatsächlich nur Vorteile bringen, warum werden viele Projekte erst bekannt, wenn die Planungen bereits weit fortgeschritten sind und die Öffentlichkeit kaum noch Einfluss nehmen kann?

Kritiker befürchten zudem steigende Infrastruktur- und Nebenkosten sowie erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Lebensqualität. Deshalb fordern sie, den Bau neuer Rechenzentren zunächst auszusetzen, bis Standorte, Auswirkungen und Alternativen umfassend geprüft und die betroffene Öffentlichkeit frühzeitig beteiligt wurde.

Rechenzentren versprechen Arbeitsplätze – die Realität sieht anders aus

Arbeitsplätze – Erwartung vs. Realität 

Internationale Beispiele zeigen, dass die versprochenen Arbeitsplätze häufig nicht in dem angekündigten Umfang entstehen: 

● Amazon Web Services: meist 50 dauerhafte Jobs pro Standort 

● Meta Platforms (Prineville): ca. 30-100 Arbeitsplätze 

● Microsoft (Niederlande): geringe Beschäftigung im Verhältnis zur Investition 

● Google (Hanau, geplant): ebenfalls begrenzter Job-Effekt 

● Apple (Irland): Projekt nach Protesten gestoppt 

In und um Berlin werden die Daten der tatsächlich ermöglichten Arbeitsplätze derzeit sogar verschwiegen.

Unerträglicher Lärm und Massen an Staub, Kompletter Verlust der eigenen Immobilien

 

Bitcoin-Mining und Rechenzentren

Bitcoin-Mining und große Rechenzentren stehen häufig in engem Zusammenhang, da das Mining erhebliche Rechenleistung erfordert. Entsprechend hoch sind der Stromverbrauch und die entstehende Abwärme, weshalb leistungsstarke Kühlsysteme und umfangreiche technische Infrastruktur benötigt werden. Kritiker warnen, dass große Mining-Anlagen regionale Stromnetze zusätzlich belasten und den Energie- und Wasserverbrauch sowie Lärm- und Umweltbelastungen für umliegende Gemeinden erhöhen können.

Aus Wittstock, Dosse lernen – Transparenz vor Genehmigung

 

Am Beispiel des Projekts in Wittstock sehen Kritiker, wie groß die Diskrepanz zwischen Ankündigungen und der späteren Realität sein kann. 

Viele Bürger kritisieren, dass sie über die tatsächliche Nutzung und die Auswirkungen des Projekts nicht ausreichend informiert wurden. Sie fordern deshalb mehr Transparenz, eine frühzeitige Bürgerbeteiligung und eine unabhängige Prüfung, bevor vergleichbare Großprojekte genehmigt werden.

Wenn auch Sie mehr Transparenz und eine offene Beteiligung der Öffentlichkeit unterstützen möchten, informieren Sie sich über die Arbeit der Bürgerinitiative 16909 und helfen Sie mit, sich für eine sorgfältige und nachvollziehbare Planung einzusetzen.

WAS IST ELON MUSKS X AI HYPERSCALE DATA CENTER ?

Erfahrungen mit X AI zeigen, dass Elon Musks Unternehmen Großprojekte in außergewöhnlich kurzer Zeit realisieren kann. Das KI-Rechenzentrum „Colossus“ in Memphis wurde innerhalb weniger Wochen in Betrieb genommen und anschließend innerhalb etwa eines Jahres massiv ausgebaut. Kritiker sehen darin einen Grund, geplante Projekte frühzeitig und sorgfältig zu prüfen, da Entscheidungen und Genehmigungen bei einem zügigen Projektverlauf nur noch schwer zu beeinflussen sind.

Unsichtbare Emissionen – sichtbare Folgen

 

Mithilfe von Wärmebildaufnahmen einer Drohne wurde eines der weltweit größten KI-Rechenzentren untersucht. Die Aufnahmen sollen Umweltbelastungen sichtbar machen, die im Zusammenhang mit dem rasanten Ausbau der KI-Infrastruktur stehen. Während Technologiekonzerne Milliarden in neue Rechenzentren investieren, warnen Anwohner und Experten vor den Folgen eines hohen Energieverbrauchs, dem Einsatz fossiler Brennstoffe, mangelnder Transparenz und unzureichender Umweltkontrollen. Sie befürchten langfristige Auswirkungen auf Umwelt, Gesundheit und die Lebensqualität der betroffenen Gemeinden.

Trinkwasser vor Rechenzentren!

Die US-Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez hielt während einer Kongressanhörung mehrere Flaschen mit braun verfärbtem Trinkwasser aus Morgan County (Georgia) hoch. Nach Angaben betroffener Anwohner trat die Verfärbung im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme eines neuen KI-Rechenzentrums auf. Die Familien berichten, dass sie ihr Leitungswasser weder bedenkenlos trinken noch zum Kochen oder Baden nutzen und sich stattdessen teures Trinkwasser aus Plastic und Glasflaschen liefern lassen müssen.

Bürgerinitiative 16909 e.V. zum geplanten Rechenzentrum und Umweltauswirkungen.

Feinstaub: Eine unterschätzte Gesundheitsgefahr

 

Die Bürgerinitiative sieht erhebliche offene Fragen hinsichtlich möglicher gesundheitlicher Auswirkungen durch Feinstaub und technische Emissionen im Umfeld eines Großrechenzentrums.

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Insbesondere bestehen Sorgen über:

● mögliche Belastungen der Luftqualität für Anwohnerinnen und Anwohner

● potenzielle Auswirkungen auf Atemwege und Lunge

● erhöhte Risiken für empfindliche Gruppen wie Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen

● mögliche gesundheitliche Folgen für Haustiere und Wildtiere

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Aus Sicht der Bürgerinitiative müssen mögliche Zusammenhänge zwischen technischen Anlagen, zusätzlichem Verkehrsaufkommen, Notstromaggregaten und Feinstaubemissionen unabhängig untersucht werden.

Die Bürgerinitiative 16909 behält sich daher vor ein eignes unabhaengiges wissenschaftlich fundierte Einschätzung und Gutachten einzuhoholen zu:

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● Feinstaub- und Schadstoffbelastung

● Auswirkungen auf Luft- und Wasserqualität

● Wasserverschmutzung in Form von braunem Wasser im häuslichen Wasserhahn und in der Badewanne

● möglichen gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung

● langfristigen Folgen für Umwelt und Tierwelt

Wenn die Region ihren Wert nochmehr verliert

  • Rückgang der touristischen Attraktivität der Region.

  • Möglicher Wertverlust von Immobilien durch Lärm, Landschaftsveränderungen und Umweltbelastungen.

  • Erschwerte Vermarktung von Immobilien in unmittelbarer Nähe des Rechenzentrums.

  • Zusätzliche finanzielle Belastungen für Kommunen und Anwohner.

  • Langfristige Veränderung einer ländlich geprägten Region zu einem Industrie- und Gewerbestandort.

  • Mögliche Auswirkungen auf Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und im Tourismus.

  • Indirekte Folgen für lokale Unternehmen und Dienstleister, wenn die Region an Attraktivität verliert oder viele Einwohner abwandern müssen.

Geschützte Arten im Projektgebiet  

Im Bereich der Prignitz kommen zahlreiche nach dem Bundesnaturschutzgesetz, der FFH-Richtlinie und dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) geschützte Tierarten vor. Dazu gehören unter anderem:

  • Wolf

  • Fischotter

  • Elbebiber

  • Kranich

  • Eisvogel

  • Rohrdommel

  • Bekassine

  • Kiebitz

  • Rotbauchunke

  • Moorfrosch

  • Zahlreiche Fledermausarten, darunter die Mopsfledermaus und das Große Mausohr.

Vor der Genehmigung eines Großprojekts müssen mögliche Auswirkungen auf diese geschützten Arten sorgfältig geprüft und die artenschutzrechtlichen Vorgaben eingehalten werden.

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Die Prignitz besitzt zusätzlich mehrere Schutzgebiete und EU-Vogelschutzgebiete, etwa entlang der Stepenitz, Karthane und Elbe. Dort gelten besondere Regeln gegen Störung, Fang oder Tötung geschützter Arten.

 

Wichtig:

  • Besonders geschützte Arten dürfen nicht gefangen, verletzt oder getötet werden.

  • Streng geschützte Arten genießen zusätzlichen Schutz, etwa gegen Störung ihrer Brut- und Ruheplätze. 

(Eine vollständige amtliche Artenliste für Brandenburg führt das Landesamt für Umwelt Brandenburg)

Grundwasser schützen – bevor gebaut wird

  • Hyperscale-Rechenzentren in dieser enormen Projektgröße entnehmen Unmengen an Grundwasser sowie Wasser aus unseren großen und kleinen umliegenden Bächen.

  • Die Dosse, Stepenitz, Karthane und Elbe

  • Je nach eingesetzter Kühltechnik kommen Wasseraufbereitungsmittel oder andere Betriebsstoffe zum Einsatz. Das Wasser wird mit Chemikalien versetzt und muss anschließend wieder abtransportiert werden.

  • Es entsteht eine enorme Trockenheit im Boden und in der Atmosphäre, die den Klimawandel weiter vorantreibt. Trinkwasser wird global immer knapper. 

Erfahrungsgemäß werden von Ämtern und vor allem den Stromnetzwerkbetreibern Enteignungen durchgeführt, um alle fehlenden Hauptstromleitungen zu legen.

Energieversorger zwingen  zum Verlassen des Hauses und Grundstücks. Sie nehmen Ihr zu Hause auch mit juristischer Gewalt.

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"Grafik ist ein 1:1  BEISPIEL"  laut Serban DC "Entwickler und Baufirma" sowie Presseangaben sollen  20+ Rechenzentren gebaut werden." Das Projekt erstreckt sich auf mehrere m2 Kilometer. 

Der Betreiber wie zu erwarten (wahrscheinlich) eine US Firma.
 

©, "Copyright,"Verfasst und Geschrieben von Sally Schmidt, Vorstand der Bürgerinitiative 16909 n.e.V.

KONTAKT: info@stopptdasrechenzentrum.eu

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